Profil anzeigen

EduMail #38: đŸ€ž KreativitĂ€t in Lernprozessen, Audio-QR und ein Quartett fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Bildung 🃏

Revue
 
Vorbei ist das diesjÀhrige Educamp in Hattingen und die Play4Innovation von Crea Germany. Ab Montag s
 

EduMail fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Bildung

2. November · Ausgabe #38 · Im Browser ansehen
Ein 14-tĂ€giger Newsletter mit ausgewĂ€hlten und empfehlenswerten Tools, Best Practice Beispielen, Tutorials und Debatten-BeitrĂ€ge zu zeitgemĂ€ĂŸer Bildung - gedacht als Inspiration und UnterstĂŒtzung fĂŒr Lehrende von der Kita bis zur Weiterbildung.

Vorbei ist das diesjÀhrige Educamp in Hattingen und die Play4Innovation von Crea Germany. Ab Montag startet die OERcamp Werkstatt im Lisum bei Berlin. Ich bin sehr gespannt! Wer spontan noch mit dabei sein will, einige wenige RestplÀtze sind noch zu haben.
Meine RĂŒckblicke und Ausblicke zum Weiternutzen samt weiterer Inspirationen auf die ich in den letzten Wochen gestoßen bin, erhĂ€ltst Du in dieser Mail. Viel Spaß beim Erkunden!

KreativitĂ€t in Lernprozessen: Lernende unterstĂŒtzen, ĂŒber das Bestehende hinaus zu denken
KreativitĂ€t gilt als eine der vier SchlĂŒsselkompetenzen fĂŒr eine zeitgemĂ€ĂŸe Bildung neben Kollaboration, kritischem Denken und Kommunikation. Ich habe darĂŒber gebloggt, was KreativitĂ€t genauer bedeutet, mit welchen beiden Techniken KreativitĂ€tsmethoden grundsĂ€tzlich funktionieren, was KreativitĂ€t mit Design Thinking zu tun hat und welche Einstiegsprojekte fĂŒr Lehrende hilfreich sein können.
KreativitĂ€t fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Lernprozesse
Relevant an KreativitĂ€t finde ich insbesondere, dass Lernende ĂŒber das Bestehende hinaus denken lernen, anstatt primĂ€r zu lernen, sich in Bestehendes einzupassen. Inhaltlich spannend finde ich in diesem Sinne eine Verbindung von kreativem Lernen mit den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen und einer Bildung fĂŒr Nachhaltige Entwicklung. Im Blogbeitrag erlĂ€utere ich dazu unter anderem den Ansatz einer ’Sustainamakaplayability’.
Audio-QR-Codes mit H5P gestalten!
Als Idee beim Educamp in Hattingen entstanden und dank Oliver Tacke direkt umgesetzt: FĂŒr zahlreiche H5P-Inhalte kann ab sofort innerhalb von H5P ein QR-Code generiert werden. Damit können unter anderem Audio-Dateien fĂŒr den QR-Code hinterlegt werden. Wie das genau funktioniert und wie Du es nutzen kannst, habe ich hier gebloggt:
Audio-QR-Codes (und mehr!) mit H5P erstellen
Installiert ist die neue Bibliothek unter anderem auf einstiegh5p.de. Du kannst die Möglichkeit dort ohne Registrierung ausprobieren.
Workshop-Einstieg zum Weiternutzen: 5 Best-Of Tools zum kollaborativen Lernen
In Frankfurt habe ich in der zurĂŒckliegenden Woche fĂŒr das Portal Globales Lernen einen Einstiegs-Workshop zum kollaborativen Lernen mit Online-Tools konzipiert und durchgefĂŒhrt. Ich teile hier den Einstieg in den Praxis-Teil, in dem ich 5 Best-Of Tools (CodiMD/ HackMD, Etherpad, Frag.jetzt, Flinga und Oncoo), die sehr vielseitig genutzt werden können, jeweils mit einer kleinen Aufgabe zum Bearbeiten fĂŒr die Teilnehmenden vorstelle. Vielleicht hilft Dir dieses GrobgerĂŒst fĂŒr eigene Workshops und Fortbildungen.
Kollaborativ online lernen - 5 Best-Of Tools - CodiMD
Eine kopier- und damit remixbare Version findest Du hier (freigegeben unter Public Domain).
Im Anschluss an diese Tool-Vorstellung und das erste Erkunden haben die Teilnehmenden (wie auch schon bei einer frĂŒheren Fortbildung) Quartett gespielt, um Ideen fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Lernprojekte zu entwickeln. Hierzu werden Karten aus vier Kategorien verteilt (Tools, Inhalte, Methoden, Openess) und in Kleingruppen als Brainstorming-Grundlage genutzt. Die Methode hat gut funktioniert und sie ist sicherlich auch in anderen Kontexten weiternutzbar. Ich habe sie in diesem Blogbeitrag ausfĂŒhrlich beschrieben - und dort auch die möglichen zu nutzenden ‘Spielkarten’ verlinkt.
ZeitgemĂ€ĂŸe Bildung mit einem Quartett-Spiel entwickeln
Vermischte Links im Überblick
  • Neu gestartet ist das offene Online-Tool frag.jetzt. Ohne Registrierung kann hier eine Frage-Session gestartet werden. Man erhĂ€lt dann einen Code, den man mit Teilnehmenden teilen kann. Diese können sowohl eigene Fragen eingeben, als auch die Fragen von anderen hoch oder runter voten. Schön ist die Möglichkeit, geschlossene Fragen direkt mit ‘Ja’ oder 'Nein’ zu markieren. Hilfreich ist das Tool zur Fragen- oder Themensammlung z.B. bei VortrĂ€gen oder im Unterricht bzw. bei Vorlesungen. Das Tool wurde aus öffentlichen Geldern in Hessen finanziert, entwickelt an der Technischen Hochschule Mittelhessen und ist absolut datenschutzfreundlich. Hier ausprobieren.
  • Ein schönes Webtool ist das Emoji-Projekt von Googles MadewithCode. Mit dem Tool lassen sich vielfĂ€ltige und personalisierte Emojis 'programmieren’ und anschließend herunter laden. Schön fĂŒr virtuelle Vorstellungsrunden in Online-Kursen, zur Gestaltung von Avataren oder auch zur Visualisierung von fiktiven Charakteren . Hier ausprobieren
  • Gute Nachrichten fĂŒr Open Educational Resources: Die Dokumentationen der ZDF-Reihe Terra X stehen ab sofort unter der Creative Comons Lizenz CC BY 4.0. Die Videos dĂŒrfen damit weiter genutzt, verĂ€ndert, remixt und verbreitet werden. Hier geht es zur Übersicht.
  • FĂŒr Spiele, kreative SchreibanlĂ€sse oder eigene Medienprodukte können die zufallsgenerierten Verlies-/ Labyrinth- oder GefĂ€ngnisbilder von One Page Dungeon verwendet werden. Auf Klick entsteht jeweils ein neues Modell, das sich als Bild exportieren lĂ€sst. Die englischsprachigen Bezeichnungen können auch ausgeblendet werden. Hier ausprobieren.
  • In der letzten Edumail hatte ich etwas zu frĂŒh auf das Projekt Selbstlernen hingewiesen - mit mehreren downloadbaren Materialien fĂŒr Barcamps und andere Peer-to-Peer Lernmethoden. Inzwischen ist die Website offiziell gestartet und kann genutzt werden. Hier erkunden.
  • Bei der am Montag beginnenden OERcampWerkstatt im Lisum bin ich als coachende Person mit dabei und sehr gespannt. Meine Coaching-Angebote mit weiterfĂŒhrenden Hinweisen auch fĂŒr Menschen, die nur virtuell teilnehmen können, habe ich hier via Glitch veröffentlicht. (Die Zusammenstellung ist zugleich ein Beispiel dafĂŒr, wie sich mithilfe von Glitch einfache Websites gestalten lassen. Wenn Du Dir daraus Deine eigene Website / ein eigenes Lern-Überblicks-Angebot) remixen willst, einfach nach unten scrollen und auf die beiden Fische klicken.
  • Wer zum Lehren und Lernen auf der Suche nach offenen Umweltdaten ist, kann in diesem Hackpad der Datenschule der Open Knowledge Foundation stöbern (und es zugleich auch mit eigenen Links ergĂ€nzen, sollte noch etwas fehlen).
  • Und: Zu meinem in der letzten Edumail versandten Blogartikel zum kollaborativen Schreiben habe ich das Tool writeurl.com ergĂ€nzt. Es bietet die schöne Möglichkeit, eine kollaborative Schreibumgebung einzurichten und dann in drei unterschiedlichen Modi zu teilen: 1. zum Mitschreiben 2. zum Mitlesen (Live-Änderungen können direkt verfolgt werden) und 3. als veröffentlichte Version (sieht dann aus wie eine Website). Hier ausprobieren (ZusĂ€tzlich ist eine Einbettung des Pads in andere Webseiten möglich, was ich aber noch nicht getestet habe.)
Ich freue mich darauf, einige der Edumail-Leser/innen am Montag im Lisum persönlich zu treffen. Wer nicht dabei sein kann, der Hashtag lautet #OERcamp
Herzliche GrĂŒĂŸe
Nele Hirsch | eBildungslabor


Hat Dir diese Ausgabe gefallen?
Wenn Du keine weiteren Ausgaben mehr erhalten möchtest, kannst Du den Newsletter hier abbestellen.
Wenn Dir dieser Newsletter weitergeleitet wurde und er Dir gefÀllt, kannst Du ihn hier abonnieren.
Powered by Revue
eBildungslabor | Nele Hirsch | Goethehain 4 | 06772 GrÀfenhainichen | nele@ebildungslabor.de | www.ebildungslabor.de