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EduMail #34: Zines zum Lernen, offenes Blogsystem, Online-Ressourcen und Tools

Revue
 
Zurück aus der Sommerpause geht es in der heutigen #Edumail um Zines im Bildungskontext, um eine einf
 

EduMail für zeitgemäße Bildung

15. August · Ausgabe #34 · Im Browser ansehen
Ein 14-tägiger Newsletter mit ausgewählten und empfehlenswerten Tools, Best Practice Beispielen, Tutorials und Debatten-Beiträge zu zeitgemäßer Bildung - gedacht als Inspiration und Unterstützung für Lehrende von der Kita bis zur Weiterbildung.

Zurück aus der Sommerpause geht es in der heutigen #Edumail um Zines im Bildungskontext, um eine einfache technische Möglichkeit für offene Blogprojekte sowie um einige empfehlenswerte Online-Bildungsressourcen und Tools - unter anderem eine Sammlung zu Projekten mit Mensch-Maschine-Interaktion. Viel Freude beim Ausprobieren!

Zines: Medienformat der Selbstermächtigung zum Lehren und Lernen
Bei Zines handelt es sich um selbst-produzierte Mini-Zeitungen, die in kleiner Auflage hergestellt und verteilt werden. Zines lassen sich historisch schon länger zurückverfolgen. Insbesondere das Aufkommen des Fotokopierers ermöglichte es jeder Person zum ‘Verleger’ zu werden. Zines waren und sind ein Medienformat, das in aktivistischen Bewegungen lebendig ist. Themen von Zines sind vielfältig. Häufig geht es um Selbstermächtigung von gesellschaftlichen Minderheiten, um Antidiskriminierung, um Geschlechtergerechtigkeit, um Spiele, um spezifische Interessen …
Ich finde Zines aus mehreren Gründen spannend für Bildungsprojekte:
  • Zines können als Informationsquelle genutzt werden und vielfältige Perspektiven auf bestimmte Themen bieten.
  • Zines können durch Lernende erstellt werden und ihnen auf diese Weise eine selbstgesteuerte Auseinandersetzung mit den von ihnen gewählten Thema bieten.
  • Zines bieten zahlreiche Reflexionsanlässe zu analogen versus digitalisierten Medienformaten.
Meinen Blogbeitrag zum Thema - inklusive eines Gestaltungstools, das Offline- und Online-Version eines Zines verbindet, findest Du im eBildungslabor-Blog.
Zines zum Lehren und Lernen | eBildungslabor - Unterstützung für zeitgemäße Bildung
Gebloggt: Offener Blog für offene Online-Bildungsprojekte
Über SPLOTs (Smallest Possible Learning Online Tool = Online-Angebote zum selbst aktiv werden ohne die Notwendigkeit einer Registrierung) habe ich schon vor einiger Zeit gebloggt. Nun wird die Nutzung von SPLOTs noch einfacher: Neu veröffentlicht ist dazu ein Wordpress-Plugin. Wer also mit Wordpress arbeitet und einen offenen Blog zu Bildungszwecken aufsetzen möchte, an dem sich Lernende ohne Zugangshürden beteiligen können, kann das nun technisch ganz einfach umsetzen. Hier habe ich beschrieben, wie das geht.
Übrigens: Ein schönes Beispiel für ein Online-Projekt auf Splot-Basis (an dem man sich direkt beteiligen bzw. es in Workshops/ Seminaren/ im Unterricht aufgreifen kann), ist die Sammlung von selbst gezeichneten Online-Welten des OWLTEH (Open Web for Learning & Teaching Expertise Hub).
Online-Bildungsressourcen zum Erkunden
Tools zum Ausprobieren & Nutzen
Ein trackingfreies und offenes Online-Brainstorming- und Mindmapping-Tool mit Möglichkeit zur Nutzung auf mobilen Geräten entsteht gerade auf kinopio.club. Bisher noch im Beta-Stadium, aber dennoch schon vielversprechend. Insbesondere ist noch eine Option zur Kollaboration angekündigt. Der Entwickler freut sich über Feedback.
Mit shareforus hat Jonas noch als Schüler eine datenschutzfreundliche Plattform für Datei- und Informationsaustausch programmiert. An seiner Schule und auch an weiteren Schulen ist sie bereits im Einsatz. Jonas ist nun auf der Suche nach weiteren Lehrer/innen, die mit ihren Klassen die Plattform testen und ihm gerne auch Feedback zur Weiterentwicklung geben. Kontaktaufnahme über die Plattform bzw. über Twitter. Er richtet dann ein Login ein und erklärt die Handhabung in einem Gespräch.
Auf MakeBadg.es lassen sich sehr einfach Badges online gestalten und dann herunterladen und beliebig weiternutzen.
Mit Posterdown lassen sich (wissenschaftliche) Poster für Konferenzen mit Open Source und weiternutzbar (auf Basis von Markdown) gestalten und dann als pdf zum Druck exportieren. Unter den verfügbaren Vorlagen gibt es auch ein #betterposter Format (d.h. mit solch einem Aussehen, dass es tatsächlich zu Gesprächen einlädt). Hier geht es zum Github-Verzeichnis mit allen Infos - ein Beispiel und Kurz-Erläuterung im folgenden Tweet:
Gilad Feldman
#Betterposter (@mikemorrison) with #RMarkdown #posterdown (@brentthorne18 ) is terrific. Needed to quickly update the old tired poster for #CCBE2019, and decided to give it a try. The result is attached. Looks great, real easy.

Check out:
https://t.co/eupverrw1L

Thanks, guys. https://t.co/fmFYkGPS6l
12:51 PM - 17 Jun 2019
Und - braucht man nicht wirklich, aber macht trotzdem Spaß und lässt sich vielfältig nutzen: Mit dem Gif-Photobooth-Tool lässt sich ein Gif im Fotoautomaten-Stil aufnehmen z.B. ein Back to School Gif, ein persönliches Vorstellungs-Gif für die eigene Website/ für eine Präsentation, ein Mini-Kuratierungs-Gif im Sinne von ‘meine vier Lieblings-Aktivitäten’ … Hier ausprobieren!
Ausblick: #beo19, #schh19 und #barcampepale
Ich freue mich auf kommende Veranstaltungen - unter anderem
Unbedingt zu empfehlen sind außerdem die OERcamp Werkstätten im Lisum bei Berlin im November und in Bad Wildbad im Schwarzwald Anfang 2020. Aktuell läuft noch die erste Runde der Anmeldung = unverbindliche Interessenbekundung. (Das Veranstaltungsformat Werkstatt bedeutet: Mit Unterstützung von Expert/innen und im Austausch mit Peers nicht nur über digitale Bildungsmaterialien lernen, sondern diese praktisch vor Ort gestalten und veröffentlichen.)
Alles Gute und herzliche Grüße
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