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Edumail #27: Augmented Reality fĂŒr alle 👉 einfach selber machen, Open Source & ohne zusĂ€tzliche Apps

Revue
 
Heute geht es unter anderem um Augmented Reality (=erweiterte RealitÀt). Im Bildungsbereich kann dies
 

EduMail fĂŒr zeitgemĂ€ĂŸe Bildung

21. MĂ€rz · Ausgabe #27 · Im Browser ansehen
Ein 14-tĂ€giger Newsletter mit ausgewĂ€hlten und empfehlenswerten Tools, Best Practice Beispielen, Tutorials und Debatten-BeitrĂ€ge zu zeitgemĂ€ĂŸer Bildung - gedacht als Inspiration und UnterstĂŒtzung fĂŒr Lehrende von der Kita bis zur Weiterbildung.

Heute geht es unter anderem um Augmented Reality (=erweiterte RealitĂ€t). Im Bildungsbereich kann diese Technik unter anderem genutzt werden, um Bildungsinhalte plastisch und realitĂ€tsnah darzustellen. Über ein mobiles GerĂ€t können mithilfe von AR virtuelle Objekte z.B. auf ArbeitsblĂ€tter projiziert werden.
Ich finde bei AR besonders wichtig, dass diese Technik als gestaltbar erlebt wird. Insbesondere dann, wenn SchĂŒlerinnen und SchĂŒler eigene AR-Inhalte erstellen können, ist zeitgemĂ€ĂŸe Bildung möglich.
Um das zu erreichen, habe ich mir die Open Source Software AR.JS angesehen und fĂŒr eine einfache Nutzung zum Lehren und Lernen aufbereitet. Viel Spaß beim Ausprobieren!

Augmented Reality mit AR.JS
AR.JS ist eine Open Source Software, die die Nutzung von Augmented Reality im Bildungsbereich sehr einfach macht. Ihr großer Vorteil ist, dass sie rein webbasiert funkioniert. Das bedeutet, es muss keine zusĂ€tzliche App installiert werden, um einen Augmented Reality Inhalt sehen zu können. Das ermöglicht die Gestaltung von ‘AR Codes’: QR-Codes, mit denen Augmented Reality geöffnet werden kann.
Probiere es hier direkt aus:
  1. Mit der Kamera (bzw. einem QR-Code-Scanner) den unten stehenden Code scannen.
  2. Link im Browser öffnen und Kamera freigeben.
  3. Erneut ĂŒber den Code scannen: der AR-Inhalt erscheint!
Mit ErlÀuterung und in besserer QualitÀt: https://kurzelinks.de/gifar
Mit ErlÀuterung und in besserer QualitÀt: https://kurzelinks.de/gifar
Einfach ist bei AR.JS nicht nur das Aufrufen der Augmented Reality Inhalte. Insbesondere kann so etwas auch relativ niedrigschwellig selbst erstellt werden. Im eBildungslabor habe ich dazu einen Blogbeitrag geschrieben.
Augmented Reality fĂŒr alle: einfach, Open Source & webbasiert | eBildungslabor
Zum Ansehen habe ich das Vorgehen zudem in einem Screencast-Tutorial erklÀrt:
Screencast-Tutorial zu AR.JS
Probiere es aus; Du wirst sehen. In ca. 10 Minuten ist Dein erster selbst erstellter AR-Inhalt online - und das ganz ohne Dich dafĂŒr irgendwo registrieren zu mĂŒssen.
Zwei Ideen fĂŒr klassische QR-Codes
Wer zudem auch gerne klassische QR-Codes nutzt, fĂŒr den können die beiden folgenden Links nĂŒtzlich sein:
  • In BYOD-Klassen haben zum Teil nicht alle GerĂ€te einen eingebauten QR-Code-Scanner in der Kamera. Einfacher als eine QR-Code-Scanner App zu installieren, ist es dann, ein webbasiertes Angebot zu verwenden. Dieses kann einfach im Browser geöffnet werden. Nach Kamerafreigabe wird der QR Code dann gescannt. Empfehlenswert ist z.B. qrsnapper.com
  • Und wer QR-Codes etwas netter/ passend zu einem bestimmten Thema gestalten will, kann Qart.js dazu nutzen: Bild und QR-Code werden hier zu einem scannbaren Element zusammengefĂŒgt.
Datenschutzfreundliche Mindmap-Tools
Mindmapping ist eine ausgezeichnete Möglichkeit, um ein Thema zu strukturieren und dadurch besser zu verstehen. Vor diesem Hintergrund können Mindmaps sehr vielseitig im Unterricht eingesetzt werden. Unter anderem um einen geplanten Text zu gliedern, um einen Mitschrieb anzufertigen, um ein Thema zusammen zu fassen oder um Vorwissen zusammen zu tragen. Wer Mindmaps mit digitaler UnterstĂŒtzung gestalten möchte, dem empfehle ich die beiden folgenden Tools:
Mindmaps.app: Simple BenutzeroberflĂ€che, einfache Gestaltung - und ohne Übertragung von Daten.
Text2MindMaps: Listen werden in Mindmaps visualisiert. FĂŒr neue Unterpunkte wird dabei die Tab-Taste verwendet.
Initiative NetzsouverĂ€n: offenes Bildungsprojekt fĂŒr digitale SouverĂ€nitĂ€t
Bei der Tagung Mobile.Schule in Oldenburg in der letzten Woche habe ich unter anderem die Ideen zum offenen Bildungsprojekt ‘NetzsouverĂ€n’ vorgestellt. Geplant ist das Projekt fĂŒr das kommende Schuljahr. Es soll flexible Beteiligungs- und Austauschmöglichkeiten fĂŒr Lehrende und Lernende zum Thema digitale SouverĂ€nitĂ€t bieten. Praktisches Ergebnis soll die Wahl und Gestaltung einer eigenen Domain sein.
Herzlichen Dank fĂŒr viel Beteiligung und Mitdenken an alle, die in Oldenburg dabei waren. Wer bei dem Projekt ebenfalls mitdenken will, ist herzlich zu ErgĂ€nzungen/ Fragen/ Kommentaren in diesem Pad eingeladen.
Ich wĂŒnsche Dir eine gute restliche Woche & ein schönes Wochenende
Nele Hirsch | eBildungslabor
PS. Zum Abschluss (nicht wirklich wichtig, aber spaßig): Kurz-URL mit Emoji erstellen 😀

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