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EduMail #2: künstliche Intelligenz, Naturerforschung & offene Bildung

Revue
 
Willkommen zur EduMail #2. Ich freue mich über das schon jetzt große Interesse. Wenn Dir das Angebot
 

EduMail für zeitgemäße Bildung

25. April · Ausgabe #2 · Im Browser ansehen
Ein regelmäßiger Newsletter mit ausgewählten und empfehlenswerten Tools, Best Practice Beispielen, Tutorials und Debatten-Beiträge zu zeitgemäßer Bildung - gedacht als Inspiration und Unterstützung für Lehrende von der Kita bis zur Weiterbildung.

Willkommen zur EduMail #2. Ich freue mich über das schon jetzt große Interesse. Wenn Dir das Angebot gefällt, dann verbreite es gerne weiter.  Viel Spaß mit den Inspirationen in der heutigen Mail!

Best-Practice Unterrichtsbeispiele: Künstliche Intelligenz greifbar machen
Zeitgemäße Bildung hat digitale Mündigkeit zum Ziel. Dazu gehört unter anderem, künstliche Intelligenz zu verstehen und selber gestalten zu können. Im eBildungslabor habe ich hierzu vier Best-Practice Unterrichtsbeispiele zum Nachnutzen veröffentlicht. Vorkenntnisse im Thema sind nicht erforderlich. Mein Lieblingsprojekt daraus ist Nummer 2: Einen ‘Roboter’ schlau trainieren - ein Offline-Experiment.
Mitmach-Projekte mit kollaborativer Datensammlung
Gemeinsam mit Menschen auf der ganzen Welt kollektiv Daten sammeln, offen zur Verfügung stellen und für gute Zwecke nutzen. Das ist die Grundidee von zwei sehr gelungenen Mitmach-Projekten - für alle Bildungsinstitutionen geeignet:

1. Mit iNaturalist sammeln Menschen auf der ganzen Welt via App und/ oder im Browser Naturbeobachtungen und teilen sie mit anderen. Auf diese Weise entsteht eine beeindruckende Sammlung unserer Natur, an der sich jeder und jede mit beteiligen kann.
2. Katastrophenhilfe in Ländern des globalen Südens scheitert oft an fehlendem oder mangelnden Kartenmaterial. Das Projekt MissingMaps möchte das ändern! In gemeinsamen ‘Mapathons’ von Menschen aus unterschiedlichen Ländern werden Satellitenbilder ausgewertet und in gutes Kartenmaterial transferiert, das zukünftig allen zur Verfügung steht. Im deutschsprachigen Raum nutzbar für Bildungsprojekte, die u.a. Austausch zwischen Menschen mit und ohne Migrationhintergrund fördern. Keine Vorkenntnisse erforderlich. Jede interessierte Person kann bei sich vor Ort ein 'Mapathon’ organisieren!
Webentwicklung zum Selbermachen für Newbies
Mit dem Online-Tools ‘Thimble’ der Mozilla-Foundation lässt sich ein einfacher Einstieg in Webentwicklung und Programmierung finden. Mit dem Tool lassen sich bereits erstellte Web-Projekte (z.B. einen Entschuldigungs-Generator für vergessene Hausaufgaben) aufrufen und die dahinter stehende Programmierung anzeigen. Wer will, kann dann das Projekt beliebig modifizieren. Erste Programmierschritte werden so einfach mittels Ausprobieren erlernt! Nutzbar in unterschiedlichen Bildungsbereichen, einfach im Browser aufrufbar & keine weiteren Materialien erforderlich.
Drei Möglichkeiten, um Open Education weiter voranzubringen
Offenheit gehört zu zeitgemäßer Bildung unbedingt dazu - und in diesem Bereich entwickelt sich gerade sehr viel. Du kannst Dich mit beteiligen!
1. Wer sich neu ins Thema Open Educational Resources (OER) einfinden oder sich weiter dazu austauschen will, sollte sich unbedingt zu den diesjährigen OERcamps anmelden. Die OERcamps sind eine Mischung zwischen Barcamp und festem Workshop-Angebot und finden regional gut verteilt statt.
2. Der Textentwurf zur globalen UNESCO-Empfehlung zu OER ist vorab veröffentlicht und wartet auf Feedback. Der Entwurf liegt in englischer und französischer Sprache vor. Kommentare und weiterführende Ideen können von allen bis zum 1. Juni eingereicht werden.
3. Mit dem „Forum Open:Education“ möchten edulabs und das Bündnis freie Bildung die Debatte um zeitgemäßes Lehren und Lernen voranbringen und den Austausch zwischen Zivilgesellschaft, Bildungspraxis und politischen Entscheidungsgremien fördern. Das Forum findet am 6. Juni 2018 in Berlin statt.
Abschlusstweet & Hashtag-Tipps
Von Dejan Mihajlović las ich auf Twitter die aus meiner Sicht sehr richtige Einschätzung, dass ‘wenn bei Reflexionen der eigenen Lern-/Lehrziele im Rahmen der Digitalität “praktischer, effektiver oder effizienter” herauskommt, die gesellschaftliche Tragweite hinter dem digitalen Wandel noch nicht erfasst wurde.’
Seine Frage für uns alle zum im Blick behalten und Weiterdenken (gilt natürlich auch für erwachsene Lernende in der Weiterbildung):
Dejan Mihajlović
Wie kann Lernen gestaltet werden, damit junge Menschen mündiger, selbstwirksamer oder emanzipierter werden? Diese aus dem digitalen Wandel resultierende Frage sollten sich Lehrende immer wieder stellen und oft, offen und lösungsorientiert diskutieren. #zeitgemäßeBildung
6:16 PM - 23 Apr 2018
Noch bis morgen findet in den Niederlanden die Open Education Global Conference 2018 statt. Wer den (meist englischsprachigen) Debatten folgen will, nutzt den Hastag #OEglobal18. Freitag und Samstag finden in der Schweiz die TabletDays statt. Viele Inspirationen gibt es dann sicherlich auch via Twitter-Hashtag #tabletdays18.
- Ich freue mich über Feedback & Anregungen zur Edumail!
Nele Hirsch | eBildungslabor
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